Wahltag in der Samtgemeinde

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Wahltag in der Samtgemeinde

Nur mit Mühe Helfer für Bürgermeister-Wahl am 7. Mai gefunden / Schnelle Auszählung erwartet

Am Tag der Stichwahl in Frankreich steht auch in der Samtgemeinde Gieboldehausen ein Urnengang an. Am Sonntag, 7. Mai, können sich dort mehr als 11 500 Wahlberechtigte zwischen zwei Kandidaten für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters entscheiden.

Die Neuwahl ist nötig geworden, weil die bisherige Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) einen Dezernentenposten beim Landkreis angetreten hat. Für die CDU tritt der Bilshäuser Steffen Ahrenhold (39) an, als gemeinsamer Kandidat von Freien Wählern, SPD und Grünen der Obernfelder Dietmar Ehbrecht (57).

Für die 17 Wahlbezirke in der Samtgemeinde jeweils sechs bis sieben Wahlhelfer zu finden, sei nicht unproblematisch gewesen, berichtet Martin Jacobi, der die Wahl organisiert. In Krebeck und Renshausen kollidiere der Wahlsonntag mit der Kommunion. Auch dort habe aber nach Anlaufschwierigkeiten ein Wahlvorstand gebildet werden können. In größeren Mitgliedsgemeinden und Gemeinden mit zwei Ortsteilen mussten zwei bis drei Wahllokale bestückt werden, für die kleineren Orte reicht ein Wahlbezirk. „Bei den Wahlhelfern sind wir auf die Mithilfe und Vorschläge der Bürgermeister angewiesen“, sagt Jacobi. Von vornherein habe es viele Absagen gegeben, auch für die Bundestagswahl im September und die Landtagswahl im Januar brauche man wieder rund 100 Wahlhelfer.

Briefwahl für die Bürgermeisterwahl ist seit 12. April möglich. Zurzeit liege die Briefwahl-Beteiligung bei mehr als sechs Prozent, berichtet Jacobi. Prognosen zur Wahlbeteiligung seien schwierig, da es sich um eine Wahl außerhalb der Reihe handele. Da es nur um zwei Kandidaten und ein Kreuz auf dem Wahlzettel geht, rechnet er aber mit einer zügigen Auszählung und Ergebnissen bereits ab 19 bis 19.30 Uhr. Eine Stichwahl bei Stimmengleichheit der beiden Kandidaten, für die der 21. Mai als Termin festgelegt wurde, hält Jacobi für unwahrscheinlich: „Theoretisch ist das denkbar, praktisch wohl eher nicht.“

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 26.04.2017. Bericht Kuno Mahnkopf.

2017-04-26T08:28:33+00:00 Samstag, 29. April 2017|