Teufelsgraben soll wachsen

//Teufelsgraben soll wachsen

Teufelsgraben soll wachsen

Gemeinderat Bilshausen votiert für Haushalt 2018 / Investitionen im Neubaugebiet geplant

Die Entwicklung des Neubaugebietes Teufelsgraben bildet einen Schwerpunkt im Investitionsplan der Gemeinde Bilshausen für das kommende Jahr. Die Mitglieder des Gemeinderates haben während ihrer jüngsten Sitzung einstimmig für den Haushaltsplan und die Haushaltssatzung 2018 votiert.

Ausgaben sind unter anderem für den Grundausbau im Bereich Höherbergblick vorgesehen. Verwaltungsvertreter Klaus-Dieter Grobecker berichtete den Ratsmitgliedern, dass am Montag, 8. Januar, der Ausbau des zweiten und teilweise dritten Abschnittes des Neubaugebiets Teufelsgraben mit den Erschließungsarbeiten für 18 Baugrundstücke beginnen soll. Elf Grundstücke könnten noch erworben werden. Sie lägen alle an der Erschließungsstraße Höherbergblick. Die Arbeiten seien öffentlich ausgeschrieben gewesen und Mindestbietende die Firma Kemna aus Nordhausen gewesen.

Im ersten Abschnitt „An der Reeke“ gebe es kein Grundstück mehr zum Kauf. Dort ist jetzt der Bau eines Kinderspielplatzes geplant. „Den wollen wir jetzt schon bauen und nicht erst, wenn die Kinder groß und alt sind“, erläuterte Grobecker am Rande der Sitzung.

Geräteraum an Sporthalle geplant

Ein weiterer Schwerpunkt im Jahr 2018 ist der Anbau eines Geräteraumes an die Sporthalle. Außerdem sollen alle 400 der insgesamt rund 480 Straßenleuchten in Bilshausen, die noch nicht mit LED-Technik ausgestattet sind, entsprechend umgerüstet werden. Als weitere Position nennt der Investitionsplan unter anderem den Anbau einer Überdachung für den gemeindeeigenen Bauhof. Auch soll das Kirchumfeld mit Zuschüssen aus dem Investitionsprogramm für kleine Städte und Gemeinden gestaltet werden soll.

Schwieriger Haushalt

Der Haushalt insgesamt sei „schwierig“, fasste Bilshausens Gemeindebürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU) die Ergebnisse zusammen. Der Entwurf des Ergebnishaushaltes weist einen Fehlbetrag von 386 500 Euro aus. Verursacht werde das Minus durch eine „erheblich höhere Samtgemeinde- und Kreisumlage“ und „geringere Schlüsselzuweisungen, die wir vom Land über die Samtgemeinde bekommen“, berichtete Grobecker. Hinzu komme ein Rückgang der Gewerbesteuer. Höhere Erträge bei der Einkommens- und Umsatzsteuer und Einsparungen seitens der Gemeinde würden die Mehrkosten nicht auffangen, so der Verwaltungsvertreter. Der voraussichtliche Saldo aus Einzahlungen und Auszahlungen betrage 372 900 Euro. Um Investitionen und Fördermaßnahmen finanzieren zu können, sei die Aufnahme eines Kredites von 400 000 Euro erforderlich.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 21.12.2017. Bericht Axel Artmann.

2017-12-21T10:28:51+00:00Sonntag, 24. Dezember 2017|