Am Mittwoch, den 17. Juli 2019, stand unsere Tagesfahrt in den Ostharz auf dem Programm. Um 9.00 Uhr sind wir bei Nieselregen mit dem Bus gestartet. Als wir pünktlich zur Führung in Derenburg an der  Glasmanufaktur Harzkristall ankamen schien die Sonne. Während der Hütten-Erlebnisführung erfuhren wir viel Wissenswertes und Interessantes zur Hüttenhistorie und Glasmacherkunst. Am Ende der Führung konnten wir dem Glasmacher bei der Ausübung seines Handwerks zusehen.

Im Anschluss bestand die Möglichkeit zum Einkauf und Mittagessen. Gut gestärkt ging es dann weiter nach Wernigerode, wo die Schlossbahn schon auf uns wartete. Nach dem letzten Aufstieg zu Fuß konnten wir den Ausblick auf Wernigerode und den Harz genießen. Bei der klassischen  Führung durch die ehemals mittelalterliche Höhenburg wurde uns einiges über die tiefgreifenden Änderungen erzählt: Die erste Burganlage wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Im 15. Jahrhundert wurde sie im Stil der Spätgotik erweitert, bevor sie im 16. Jahrhundert zu einer Renaissancefestung umgebaut wurde. Im späten 17. Jahrhundert begann dann der Umbau zu einem romantischen Residenzschloss in Form einer Rundburg.

Danach ging es in die Altstadt. Hier bestand die  Gelegenheit zu einem Spaziergang, um sich die Fachwerkhäuser anzusehen, Kaffee zu trinken oder um in den vielen kleinen Geschäften einzukaufen. Leider verging die Zeit sehr schnell und wir mussten die „Bunte Stadt im Harz“ verlassen, um die Heimreise anzutreten.

 

Katholischer Frauenbund Bilshausen