Aus dem Gemeinderat Bilshausen

Mit Fertigstellung der Erschließung des Neubaugebiets in Bilshausen muss der Gemeinderat zwei Straßen für den öffentlichen Verkehr widmen. „Eine Formalie“, wie Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU) feststellte.

Das niedersächsische Straßengesetz (NStrG) sieht vor, dass nach Abschluss der Straßenbauarbeiten und der Übergabe der Flächen die Widmung erforderlich ist. Dazu sei der Baulastträger – in diesem Fall die Gemeinde Bilshausen – verpflichtet, so die Erläuterungen der Verwaltung in der Sitzungsvorlage für den Rat. Im konkreten Fall ging es um die Straßen An der Reeke und Kapellenweg. Bei der Straße An der Reeke ist ein 414 Meter langer Abschnitt vom Kapellenweg im Westen bis zu zwei Flurstücken im Osten betroffen. Um ein 103 Meter langes Teilstück des zweiten Bauabschnitts ging es im Bereich Kapellenweg. Beide jetzt vom Gemeinderat einstimmig zur Gemeindestraße gewidmeten Abschnitte waren bereits im April 2017 endgültig hergestellt worden. Die Anlieger hätten Abschläge der Straßenausbaubeiträge bezahlt, so Kreis.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 05.12.2019. Bericht be.