Tipps des Vereins HVE Eichsfeld-Touristik führen zu Märchen, Bären – und in die „Eichsfelder Schweiz“

Nach dem Motto „Runter vom Sofa – raus in die Natur!“ empfiehlt der Verein „HVE Eichsfeld-Touristik“ sechs Erlebnistouren in der Eichsfeld-Region. Das Ferienprogramm des HVE sei ausgelegt für Familien, Entdecker und Abenteuerlustige, teilt Sprecherin Sandra Kästner mit. Einfach mal rauszukommen, die Natur zu spüren und dabei die Heimat zu entdecken – damit wirbt der Touristik-Verein.

Sielmann-Höhenweg

Der Sielmann-Höhenweg führt über das Sielmannseck, den Harzblick und die Rote Warte. Für die Strecke von 3,4 Kilometern benötigen Wanderer circa eine Stunde. Der Wanderweg beginnt beim Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen und endet an der Roten Warte. Von dort läuft man 800 Meter zurück zum Ausgangspunkt. Die Eichsfeld-Touristik empfiehlt außerdem, dass man auch den ganzen Sielmann-Höhenweg mit dem Fahrrad erkunden kann. Die komplette Strecke sei acht Kilometer lang.

Bären und Felsvorsprünge

Ein Rundweg führt vom Bärenpark Worbis auf dem Wanderweg Bodenstein mit Blick ins Hahletal über den Kanstein und zurück über den Lu-therweg zum Parkplatz des Glashaus-Centers Worbis. Wanderer benötigen circa 1,5 Stunden für den 4,4 Kilometer langen Weg. Der Alternative Bärenpark, seit 1996 in Worbis, sei Deutschlands erstes Tierschutzprojekt, das Bären aus tierquälerischer Haltung ein neues Zuhause bietet. Auf 50 000 Quadratmetern Wald- und Wiesenfläche lebten die Bären und Wölfe in weitestgehend natürlicher Umgebung. Sie können das Gelände erkunden, baden, sich verstecken oder in Höhlen graben, um sich schließlich zur Winterruhe zurückzuziehen, betont der HVE. Im Wildtiertunnel könne man den Tieren sehr nah kommen, denn dieser führe mitten durch die Freianlage.

Ab auf die Kanonenbahn

Vom Dingelstädter Bahnhof geht es auf dem Kanonenbahn-Radweg bis zum Küllstedter Bahnhof, dann weiter durch Küllstedt über die Kastanienallee in den Küllstedter Grund zur Biwak-Station mit Quellwasser, Feuerstelle und Schutzhütte zum Übernachten, teilt Kästner mit. Dieser Radweg habe eine Länge von 32 Kilometern und dauere circa drei Stunden.

Zwischendurch ins Waldbad

Eine 8,1 Kilometer lange Wanderung führt vom Grenzhaus Heyerode auf dem Rennstieg durch den Hainich in das Ritzhausener Tal. Im Ritzhausener Tal, zwischen Sommerstein- und Wintersteinberg, befindet sich ein Waldbad, wo man zur Hälfte der dreistündigen Wanderung eine kühle und erfrischende Rast einlegen kann.

Die Eichsfelder Schweiz

Der nächste Weg führt vom Naturparkzentrum Fürstenhagen auf dem Bahndamm in Richtung Dieteröder Klippen, weiter zum Urwald, dann runter zur Gaststätte „Schöne Aussicht“ in Dieterode und auf der ehemaligen Bahnstrecke zurück nach Fürstenhagen. Die Strecke ist fünf Kilometer lang und dauert zwischen ein und zwei Stunden. Der Weg wird vom Verein empfohlen, da man von den Dieteröder Klippen einen der schönsten Ausblicke über den Naturpark genießen könne. Das sei der „Eichsfelder-Schweiz-Blick“. Kleine geschlossene und unverbaute Dorflagen wechselten sich dort mit landwirtschaftlichen Nutzflächen und naturnahen Laubmischwäldern ab.

Ungeheuer und Prinzessinnen

Hier wird es märchenhaft: Der Rundweg führt beginnend vom Märchenpark Mackenrode bis zur Kronenmühle, durch das Brandholz Richtung Weidenbach und zurück nach Mackenrode. Die Strecke ist 5,4 Kilometer lang und dauert circa drei Stunden.

Einkehrmöglichkeiten und Öffnungszeiten gibt es in einem Flyer über alle vorgestellten Touren. Zudem hat der Verein „HVE Eichsfeld Touristik“ für jede Wanderung eine eigene Informationsseite angelegt, zu finden auf eichsfeld.de. Infos auch telefonisch unter 0 36 05 / 2 00 67 60.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 07.08.2020. Bericht Stefanie Grolig. Foto HVE Eichsfeld Touristik e.V.