Bauausschuss im Rat der Gemeinde Bilshausen hofft auf Umsetzung bis zu den Herbstferien

Eine Projektgruppe zur Planung eines Energie-Erlebnispfades durch den Ort haben die Mitglieder des Bauausschusses im Rat der Gemeinde Bilshausen gegründet. Auch engagierte Bürger sollen einbezogen werden.

Die Federführung übernimmt Jens Strüber (CDU). Weitere Mitglieder sind Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU), ihre Stellvertreter Dr. Matthias Diederich (CDU) und Thomas Wüstefeld (UWB) sowie Richard Neumann (SPD). Dazu sollen noch Bilshäuser Bürger angesprochen werden. Gemeint sind einige junge Familienväter, die Interesse gezeigt haben, erläuterte die Bürgermeisterin. „Wir wollen in den nächsten drei bis vier Wochen intensiv beginnen, damit der Pfad vielleicht bis zu den Herbstferien steht.“ Das hänge aber auch davon ab, wie schnell die Hinweisschilder erstellt werden können.

In der Sitzung des Bauausschusses einigten sich die Mitglieder bereits auf einen Startpunkt des Pfades. Beginnen soll er an der Stelle, an der auch der Rundgang der Geschichtswerkstatt beginnt.

„In der Nähe gibt es Parkmöglichkeiten“, sagte Kreis, und dort sei mit der Wassermühle auch das erste Energiefeld, rausgehend Richtung Bahnhof folge dann das Solarfeld. „Ein wichtiger Punkt ist der Spielplatz an der Reeke, der mit Geräten ausgestattet werden soll, die auf Energie hinweisen.“

Auch sollen Flyer ausgelegt werden, die darauf hinweisen, wo die interessanten Punkte zu finden sind.

Sicherheit bei Waldarbeiten thematisiert

Das Thema Sicherheit bei Waldarbeiten haben die Mitglieder des Bauausschusses im Rat der Gemeinde Bilshausen angesprochen. Ausgangspunkt war eine Anfrage von zwei Bilshäuser Rentnern, die in der Grünanlage am Hessenbergweg hinter dem Friedhof Brennholz in Selbstwerbung aufarbeiten wollten.

Bei der Erlaubnis von solchem Engagement sei immer darauf zu achten, dass die Freiwilligen eine entsprechende Ausbildung hätten und auch die notwendige Ausrüstung, hatte die Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU) erklärt. Aufgrund der Unfallsicherung verweise die Verwaltung auf das Merkblatt für die Brennholz-Selbstwerbung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen vom 7. Februar 2017 mit den Anlagen „Arbeitssicherheit im Wald“ und „Erklärung zum Selbstwerbereinsatz“. In den Ausführungen geht es unter anderem darum, was zu einer umfassenden Schutzausrüstung gehört. Des Weiteren wird beschrieben, wie der Arbeitsbereich gestaltet werden sollte, um möglichst Unfälle vermeiden zu können. Wichtig sei, vor der Aktion die möglichen Auswirkungen abzuwägen und danach zu handeln.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 16.08.2019. Bericht Rüdiger Franke.