Pläne und Perspektiven

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  • Der künftige Feuerwehr-Standort in Bilshausen. Foto: Heller

Pläne und Perspektiven

Bilshausens Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis bilanziert auslaufendes Jahr und gibt während Ratssitzung kurzen Ausblick auf 2018

Handwerker haben 2018 eine Menge zu tun in Bilshausen. Gemeindebürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU) gab während der letzten Ratssitzung des Jahres einen Überblick über Bau- und andere Projekte, die in der Gemeinde beginnen oder fortgesetzt werden. Außerdem bilanzierte sie Projekte und Arbeiten der zurückliegenden Monate.

Wenn die Witterung es zulasse, werde am Montag, 8. Januar, mit dem Ausbau des zweiten und teilweise dritten Abschnittes Teufelsgraben begonnen, kündigte Kreis an. Geplant sei auch der Endausbau im Osterbachsfeld. Nach einer Ausbauzeit von über zehn Jahren „wird es Zeit, dass wir dort endgültig fertig werden und auch die Endabrechnung den Grundstückseigentümern zukommen lassen können“, betonte die Gemeindebürgermeisterin.

Mit der Straßensanierung komme die Gemeinde nur mühsam voran. Stattdessen seien 11,4 Kilometer Straßenrisse saniert worden. „Wir mussten feststellen, dass mehr und größere Risse vorhanden waren, als wir gedacht hatten“, sagte Kreis. Damit verbunden sei ein Betrag gewesen, „den wir eigentlich so gar nicht vorgesehen hatten“. Am Gemeindebüro seien 2017 die Sanierungsarbeiten fortgesetzt worden. Geplant sei nun noch „eine zweckmäßige neue Einrichtung von Tisch und Stühlen“ für den Sitzungsraum.

Der Neu- und Anbau des Feuerwehrgerätehauses schreite voran. Wann die Arbeiten abgeschlossen werden könnten, hänge von der Witterung ab. „Wenn es ein milder Winter wird, könnte ich mir vorstellen, dass der Umzug schon im April erfolgt“, betonte Kreis. „Ich gehe aber eher davon aus, dass es Mai oder Juni wird“.

Geplant sei, mit eventuellen Geldern aus dem Förderprogramm für kleine Städte und Gemeinden das Kirchumfeld mit dem Springbrunnen neu zu gestalten und eine Begegnungsstätte für Jung und Alt entstehen zu lassen. Die Vorstellungen reichten von Sitzgruppenanlagen bis zu kleinen Wasserspielen. Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Kirchenvorstandes und des Gemeinderates habe gute Ideen zusammengetragen. Es gebe auch Überlegungen, den Springbrunnen am Handelsplatz an der Hauptstraße wieder „in Gang zu bringen und zu verschönern“. Kreis: „Es würde unserer Hauptstraße mit Sicherheit guttun“.

Das schnelle Internet funktioniere in Bilshausen bislang nicht so, „wie wir das erhofft haben“, berichtete Kreis: „Aber ich denke, dass wir innerhalb des nächsten halben Jahres davon auf jeden Fall profitieren können“.

Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED soll in den kommenden Wochen in Auftrag gegeben werden. „Von den über 310 000 Euro Kosten zahlt der Bund gerade einmal einen Zuschuss von knapp 42 000 Euro“, betonte Kreis. So sei es ein „großer Batzen“, der auf die Gemeinde zukomme. „Wir hoffen, dass durch die Einsparung der Energie es im Laufe der Jahre für die Gemeinde etwas günstiger wird“, berichtete Kreis.

Sie erinnerte daran, dass 2017 mit der Samtgemeindebürgermeister-, Bundestags- und vorgezogenen Landtagswahl ein „Mammutjahr“ der Wahlen gewesen sei. Dies habe die Verwaltung vor eine „echte Herausforderung“ gestellt. Es sei „gar nicht so einfach, Einwohner zu bekommen, die bereit seien, „sich den Sonntag um die Ohren zu schlagen“.

Kreis rechnet damit, dass „uns die Finanzen 2018 dauerhaft wieder viel Kopfschmerzen, bereiten“. Es sehe „nicht rosig“ aus. „Wir werden oft über das eine oder andere wieder zu beraten und diskutieren haben, der Stoff wird uns mit Sicherheit nicht ausgehen“, lautete das Fazit der Gemeindebürgermeisterin.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 30.11.2017. Bericht Artmann. Foto Heller.

2018-01-01T11:05:56+00:00Dienstag, 2. Januar 2018|