22. Eichsfelder Bikertag im September fällt der Corona-Pandemie zum Opfer

Die 22. Auflage des Eichsfelder Bikertages fällt aus. Aufgrund der Corona-Pandemie haben sich die Organisatoren Josh Nolte und Tim Heinemann zu diesem Schritt entschlossen. Traditionell werden beim Motorrad-Event, mit Start am Bilshäuser Schützenplatz, die Erlöse an das Göttinger Elternhaus für das krebskranke Kinder gespendet. Dabei sind seit 2005 rund 260 000 Euro übergeben worden.

„Wir haben uns mit Weitsicht auf eine Absage geeinigt, weil wir aktuell nicht einschätzen können, wie die Chancen für eine Austragung im September stehen“, sagt Tim Heinemann, der zusammen mit Josh Nolte das Event im Eichsfeld organisiert. Mehr als 600 Biker gingen im vergangenen Jahr auf die circa 160 Kilometer lange Strecke durch das Eichsfeld, um im Zielort Lindau den Tag mit einer Biker-Party zu beenden.

„Die Anmeldung ist weiterhin möglich. Wir sammeln Spenden für das Elternhaus und hoffen, dass trotz des Ausfalls einiges zusammen kommt“, so Heinemann. Das Startgeld beträgt zehn Euro, könne aber beliebig erhöht werden, teilt der Veranstalter mit. „Seit 2005 haben wir mehr als 260 000 Euro an das Elternhaus gespendet. Hoffentlich ist die Spendenbereitschaft weiterhin so groß“, sagt Heinemann.

Statt des Events auf dem Asphalt planen Heinemann und Nolte einen virtuellen Bikertag, bei dem eine Art „Memorial“ entstehen solle. Nähere Information dazu gibt der Veranstalter demnächst bekannt.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 23.04.2020. Bericht jpb.