Laura-Luisa Stegemann hat die Jugendarbeit der Samtgemeinde Gieboldehausen übernommen

Laura-Luisa Stegemann ist die neue Ansprechpartnerin für Jugendliche in der Samtgemeinde Gieboldehausen. Sie hat als Jugendreferentin die Nachfolge von Dieter Seliger übernommen.

Laura-Luisa Stegemann ist keine Unbekannte in der Jugendarbeit der Samtgemeinde. Sie hat im vergangenen Jahr bereits ein Praktikum für die Dauer von drei Monaten absolviert. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften in Hildesheim hatte sie den Weg in die Jugendarbeit eingeschlagen. „Ich habe ein halbes Jahr in Rosdorf gearbeitet“, erzählt sie. Doch dort habe sie nur eine halbe Stelle gehabt. In Gieboldehausen kann die Eichsfelderin in Vollzeit arbeiten. „Ich habe auch mehr Herzblut für die Stelle in Gieboldehausen empfunden“, sagt sie. Denn zum Eichsfeld habe sie schließlich eine persönliche Bindung.

Eines ihrer Ziele ist der Aufbau der Mädchenarbeit. „Ich muss aber zunächst schauen, in welchen Orten das möglich ist“, so die Jugendpflegerin. Einerseits böten sich die Jugendräume an, doch durch die Corona-Auflagen seien noch nicht alle wieder in Betrieb. Es gebe Unsicherheiten, welche Regeln zurzeit überhaupt gelten. Selbst ein Anruf beim Land Niedersachsen habe keine endgültige Klärung gebracht. Lediglich in Krebeck und Bodensee seien die Räume bereits wieder geöffnet. Bodensee habe gerade einen Umbau hinter sich. „In Gieboldehausen wird der neue Jugendraum erst in Kürze geöffnet. Dort geht es jetzt um die letzten Planungen.“ So wollen die Jugendlichen zum Beispiel selber Palettenmöbel bauen. Auch die Regeln für den Raum haben sie selbst aufgestellt.

Die Situation erleichtert den Start in der Mädchenarbeit nicht. Doch die 25-Jährige lässt sich nicht entmutigen und hat sich zumindest schon überlegt, wie ein mögliches Konzept aussehen soll. „Am liebsten hätte ich feste Gruppen, die sich einmal in der Woche treffen und austauschen“, erklärt sie. Anfangen will sie zunächst in einem Ort. „Am liebsten hätte ich in jedem Ort der Samtgemeinde eine Gruppe“, sagt sie. „Wir müssen schauen, wie der Bedarf ist.“ Zunächst soll dann ermittelt werden, worauf die Jugendlichen Lust haben. Zum Start biete sich Gieboldehausen an, auch wegen der Lage des künftigen Jugendraums in der Nähe der Schule. „Wir müssen die Jugendlichen dort abholen, wo sie sind“, erläutert Stegemann.

Das ist auch der Grund, warum sie mehr auf Social Media setzen möchte. Eine eigene Facebook-Seite gibt es bereits unter „Kinder- und Jugendbüro Samtgemeinde Gieboldehausen“. Der Start auf Instagramm wird folgen, vorher will Stegemann erst ein eigenes Logo entwickeln.

Über Facebook hat die Jugendpflegerin auch noch einmal auf die Angebote des Ferienprogramms hingewiesen. „Dort haben wir noch freie Plätze“, erzählt sie. Das gelte für die Schnitzeljagd durch Gieboldehausen, den Naturerlebnistag sowie die Radtouren zum Spielplatz am Seeburger See und zum Minigolf in Bilshausen. Interessenten können sich über die gemeinsame Ferienseite mit Duderstadt und Hattorf unter ferien-eichsfeld-harz.de anmelden.

Für die Zukunft wünscht sich die Jugendreferentin, dass die Jugendlichen ihre Ideen, Wünsche und Anregungen mitteilen.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 23.07.2020. Bericht und Foto Rüdiger Franke.