Nachhilfe in Kommunikation

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  • Die Bilshäuser Tanzgruppe zeigt einen Ausschnitt aus ihrem Repertoire. Foto: Mischke

Nachhilfe in Kommunikation

„Männer reden anders“ heißt es bei der Regionalversammlung des Frauenbundes

Katholikinnen aus Bilshausen, Lindau, Rhumspringe und Gieboldehausen sind zur Regionalversammlung des Katholischen Deutschen Frauenbunds nach Bilshausen gekommen. Im Saal der Gaststätte Zur Linde standen auch Kommunikationsprobleme mit Männern auf dem Programm.

Diese wurden wohl schon bei den Einladungen zur Regionalversammlung deutlich. Anita Engelhardt, Vorsitzende des Bilshäuser Zweigvereins als Gastgeber, begrüßte die Frauen aus den Nachbargemeinden und bedauerte, dass die beiden männlichen Seelsorger vergessen hatten, eine Rückmeldung auf ihre Einladung zu geben. Sie seien einfach nicht erschienen. „Vielleicht sollten wir Frauen auch einfach nicht erscheinen, wenn die Kirche etwas von uns will“, sagte sie augenzwinkernd, sprach damit aber den großen ehrenamtlichen Einsatz von Frauen in der Kirche an.

Den Faden griff auch Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU) auf: „Jede Frau steht ihren Mann in Familie, Beruf, Politik und ganz besonders im Ehrenamt. Weder Kirche und Kommunen noch die Sozialhilfe können auf das Engagement von Frauen verzichten – und die meisten von ihnen sind in Frauenbünden organisiert“, sagte Kreis. Sie appellierte an die Frauen, das Interesse am Ehrenamt auch an jüngere Frauen weiterzugeben.

Bevor die Referentin Doris Zick den Saal betrat, präsentierte der gemischte Chor, der dem Frauenbund-Zweigverein Bilshausen angeschlossen ist, einige Volkslieder. Nach einem Imbiss bot auch die Bilshäuser Tanzgruppe in zünftigen Gassenhauer-Kostümen einen Einblick in ihr Repertoire.

Schließlich gab es noch unterhaltsame Nachhilfe in der Kommunikation zwischen Männern und Frauen. Die Journalistin, Kabarettistin und Kommunikationstrainerin Doris Zick aus Goslar klärte in ihrem Beitrag „Männer reden anders – Frauen auch“ über die vielschichtigen Gründe für Missverständnisse zwischen den Geschlechtern auf. Streit und Enttäuschungen müssten nicht sein, wenn jeder die Sprache des anderen verstehen würde, meinte die Referentin und nannte Beispiele aus dem Alltag.

Zick hat sich einen Namen mit Vorträgen und Seminaren speziell für Frauengruppen und in der Ländlichen Erwachsenenbildung gemacht. Inzwischen ist sie unter dem Titel „Weiberohr“ auch auf kabarettistischen Pfaden unterwegs.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 16.11.2016. Bericht Claudia Nachtwey. Foto Mischke.

2016-11-16T01:23:33+00:00 Samstag, 19. November2016|0 Kommentare