Nach guter Leistung auf Platz sechs gelandet

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Nach guter Leistung auf Platz sechs gelandet

Radball-Deutschlandpokal: Jannes Heinemann und Felix Stephan trotzen in Rheinland-Pfalz klassenhöherer Konkurrenz

 

Trotz guter Leistungen hat die Radball-Mannschaft des RV Möve Bilshausen mit Jannes Heinemann und Felix Stephan beim U23-Deutschlandpokalfinale im rheinland-pfälzischen Klein-Winternheim den Sprung unter die fünf besten Teams verpasst. Am Ende mussten sich Heinemann und Stephan mit Rang sechs zufrieden geben.

Neuer nationaler Cupsieger wurde wie schon 2015 der schwäbische Zweitligist RKV Denkendorf, der das Endspiel gegen den mitfavorisierten RVW Naurod (Hessen) mit 4:3 gewann. Im Spiel um den dritten Platz besiegte der RVC Prechtal im Match der Außenseiter den Ausrichter RSV Klein-Winternheim mit 2:1. Bereits im Auftaktspiel der Gruppe zwei verspielten die Eichsfelder gegen hellwache Gastgeber einen möglichen Halbfinaleinzug. Die Möven fanden einfach nicht ins Spiel, fuhren immer einem Rückstand hinterher und verloren am Ende glatt mit 3:6 gegen den Oberliga-Meister.

Nachdem der Schock über die Eingangsniederlage überwunden war, konnten die Bilshäuser in ihrer zweiten Begegnung gegen den Baden-Württemberg-Oberliga-Meister RVE Sulgen ihre momentan gute Form abrufen. Wie schon im Halbfinal-Turnier behielten Heinemann/Stephan im Spiel auf Augenhöhe die Oberhand, diesmal mit 5:4.

Durch ein überraschendes 4:4-Unentschieden zwischen dem Topfavoriten Denkendorf und Sulgen eröffnete sich für die Möven doch noch die Möglichkeit, mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Denkendorf die Vorschlussrunde der besten vier Tandems zu erreichen. Entsprechend motiviert ging der Niedersachsen-Dritte gegen den Sechstplatzierten der 2. Bundesliga zu Werke und ließ spielerisch keinen gravierenden Klassenunterschied erkennen. In einer spannenden Partie hatte der U23-Vize-Europameister von 2015 dann doch mit 4:3 am Ende die Nase vorn.

In der Vorrundengruppe eins patzte überraschend der letztjährige deutsche Vize-Pokalsieger und Vize-Europameister RV Kemnat gegen Prechtal mit 2:3 und verpasste somit das Semifinale. Das hatte zur Folge, dass Bilshausen im Spiel um den fünften Platz nochmals einen starken Zweitligisten vorgesetzt bekam. Auch hier zeigten die Südniedersachsen keine Scheu vor dem Favoriten und lieferten eine couragierte Leistung ab. Beim Schlusspfiff mussten die sich tapfer wehrenden Möven aber die 2:4-Niederlage anerkennen.

Mit der Erfahrung, gegen andere Oberliga-Spitzenmannschaften auf Augenhöhe bestehen zu können und starken Zweitligateams ebenfalls gekonnt Paroli geboten zu haben, konnten die Bilshäuser mit erhobenen Häuptern nach Hause fahren.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 04.07.2017. Bericht Berthold Kopp.

2017-07-04T11:19:21+00:00 Freitag, 7. Juli2017|0 Kommentare