Kreisel für Knotenpunkt

//Kreisel für Knotenpunkt
  • Mit einer Kreisellösung soll die zum Teil unübersichtliche Verkehrssituation am Knotenpunkt am Strohkrug bei Bilshausen strukturiert werden.foto: Richter

Kreisel für Knotenpunkt

Staatssekretär Ferlemann diskutiert bei Eichsfeldbesuch infrastrukturelle Themen

Außer über die Ortsumgehung Obernfeld (Tageblatt berichtete) hat der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) bei seinem Eichsfeldbesuch auch über den Umbau des Knotenpunktes am Strohkrug bei Bilshausen gesprochen. Der Radwegeausbau sowie die Breitbandversorgung bildeten weitere Themen.

„Der Knotenpunkt der Bundesstraße 247 mit der Landesstraße 523 am Strohkrug weist straßenbauliche Mängel und funktionale Defizite auf“, nannte Gieboldehausens Samtgemeindebürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) den Grund der Planungen für einen Umbau. Allerdings ruhe die Planung, die nach Aussage Dorniedens einen Kreisel beinhalten soll, aus personellen Gründen beim Geschäftsbereich Göttingen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau.

Überregionale Bedeutung bescheinigte die Samtgemeindebürgermeisterin verschiedenen Radwegeverbindungen, darunter die Lückenschlussanbindungen entlang der B 247 zwischen dem Bilshäuser Ortsteil Strohkrug und Lindau, zwischen Rollshausen und Obernfeld sowie im dritten Bauabschnitt zwischen Bilshausen und Gieboldehausen. Nicht zuletzt sei aber auch der Neubau eines Radweges an der B 27 zwischen Gieboldehausen und Herzberg für den Freizeit- und Alltagsverkehr wichtig, erklärte Dornieden.

Als weiteres bedeutendes Thema für die Entwicklung der Region stand die Breitbandversorgung auf der Themenliste, die mit dem Staatssekretär sowohl in Gieboldehausen als auch in Duderstadt besprochen wurde. Die Bürger der Samtgemeinde würden auf eine schnelle Anbindung im Rahmen des vom Landkreis auf den Weg gebrachten Deckungslückenmodells hoffen, so Dornieden.

Auch in Duderstadt standen infrastrukturelle Punkte auf der Themenliste. „Es ist wichtig, die ländlichen Räume über die Infrastruktur zu verbinden“, erklärte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) im Gespräch mit Ferlemann. Der Landtagsabgeordnete Lothar Koch (CDU) ergänzte, Duderstadt sei als eines der wenigen Mittelzentren Deutschlands ohne Bahnanbindung auf die anderen Fortbewegungsmöglichkeiten angewiesen. Deshalb betonte Nolte die Bedeutung überregionaler Anbindungspunkte wie den ICE-Halt, die Planungen im Bereich der Autobahn 7 in Bezug auf die Sechsspurigkeit, die A 38, aber auch den am Dienstag begonnenen Beginn der Arbeiten an der Bundesstraße 243. Nolte sprach die verbesserten ÖPNV-Konzepte sowie den Ausbau von Radwegen an. „Derzeit vollzieht sich hier im Bereich der Infrastruktur ein Quantensprung“, so der Bürgermeister.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 28.07.2016. Bericht Rüdiger Franke. Foto Richter.

2016-10-17T08:26:28+00:00 Samstag, 30. Juli 2016|