Jana Beyer fehlt nur eine Sekunde

//Jana Beyer fehlt nur eine Sekunde
  • Jana Beyer (LG Eichsfeld) landet bei der Crosslauf-DM auf dem vierten Platz.foto: Görlitz

Jana Beyer fehlt nur eine Sekunde

Deutsche Crosslauf-Meisterschaften: Athletin der LG Eichsfeld landet in Löningen auf dem vierten Platz

Jana Beyer von der LG Eichsfeld hat bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften in Löningen (Niedersachsen) nur ganz knapp eine Medaille verpasst. In der weiblichen Altersklasse U18 fehlte der 16-Jährigen, die als Vierte ins Ziel kam, nur eine Sekunde auf den dritten Platz.

Die anspruchsvolle Strecke, auf der die Läufer nicht nur kleine Anstiege bewältigen mussten, sondern auch kleine Senken durchqueren und über Hindernisse springen mussten, meisterte Beyer laut ihres Trainers Olaf Waida mit einer „richtigen starken Leistung“. Nach 4,36 Kilometern blieb die Uhr für die Schülerin bei 16:35 Minuten stehen. Im Schlussspurt hatte sich die Eichsfelderin mit Paulina Kayßer (SC Itzehoe) ein packendes Duell geliefert, in dem Kayser am Ende hauchdünn die Nase vorne hatte und sich mit einer Sekunde Vorsprung die Bronzemedaille sicherte.

Vor der Schlussrunde lag Beyer noch deutlicher zurück, kämpfte sich dann aber immer mehr heran. Das kostete auf dem anstrengenden Kurs enorm viel Kraft. Auf den letzten Metern hatte Kayser die etwas größeren Reserven. Platzierung und Performance adelte Waida als „sehr beeindruckend. Damit hat sie sich jetzt in Deutschland einen Namen gemacht.“ Und so überwog auch die Zufriedenheit bei der jungen Bilshäuserin, die in den vergangenen Monaten bereits mit starken Leistungen, unter anderem bei der Crosslauf-EM in Portugal, auf sich aufmerksam gemacht hatte. „Sie hat sich nicht über die knapp verpasste Medaille geärgert, sondern sich über den vierten Platz gefreut“, berichtete Waida.

Letztlich hat die Zufriedenheit überwogen

Paulina Wüstefeld ging gehandicapt auf den Kurs. Eine Fußverletzung schränkte die Starterin der U20-Klasse stark ein. Platz 47 war deshalb laut ihres Trainers auch „zweitrangig. Gut war, dass sie sich durchgekämpft hat.“

Alexander Vollmer musste in der männlichen U18-Konkurrenz im teilnehmer- und leistungsstärksten Feld ran. Um so höher sei sein 22. Platz in 15:18 Minuten zu bewerten. „Er hat viele richtig starke Läufer deutlich geschlagen“, lobte ihn Waida anschließend. In der Teamwertung landete Vollmer gemeinsam mit Leon Kaboth und Elias Gatzenmeyer auf Rang zehn. „Für Leon und Elias ging es bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft vor allem darum, Erfahrung zu sammeln“, sagte ihr Coach.

Der war zuvor gemeinsam mit Marc Dornieden und Jens Schröder in der Altersklasse M 40/45 gestartet. In der Mannschaftswertung landete das Trio auf dem sechsten Rang und durfte damit die Siegerehrung miterleben. „Damit haben wir vorher nicht unbedingt gerechnet. Das war überraschend gut“, gab Waida lachend zu.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 14.03.2017. Bericht Christian Roeben. Foto Görlitz.

2017-03-14T11:51:56+00:00 Freitag, 17. März2017|0 Kommentare