Gewinne für Unabhängige Wähler

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  • Freuen sich über die ersten Ergebnisse aus den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Gieboldehausen: Christdemokraten im Café Erlenhof.foto: Heller

Gewinne für Unabhängige Wähler

CDU bleibt stärkste Kraft / Verschiebungen in einzelnen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Gieboldehausen

Sechs von 17 Wahlbezirken sind bis 22.10 Uhr bei der Samtgemeinderatswahl Gieboldehausen ausgezählt worden. Nach diesem noch wenig aussagekräftigen Zwischenstand lag die CDU mit 76,46 Prozent vorne, die SPD bei 11,63 Prozent, die Grünen bei 7,26, die Unabhängigen Wähler bei 4,65 Prozent. Vor fünf Jahren hatte die CDU bei der Samtgemeindewahl 61,7 Prozent, die SPD 20,28 Prozent, die Freien Unabhängigen Wähler 12,46, die Grünen 5,69 Prozent geholt.

Im Garten von Theo Sommer trafen sich am Sonntag die Freien Wähler zur Wahlparty und verfolgten die Ergebnisse mit einem Beamer. Dort wurde bereits mit Sekt angestoßen, als die Urnen gestürzt wurden. Das hatte allerdings nichts mit Politik zu tun: Gemeinde- und Samtgemeinderatskandidat Hubert Hackenfort ist am Wahltag Großvater geworden. Die Christdemokraten aus Gieboldehausen trafen sich ab 20 Uhr im Café Erlenhof, um gemeinsam das Geschehen zu verfolgen. Wahlpartys auf Samtgemeinde-Ebene gab es sonst nicht.

Als erste Gemeinderatswahl war die in Wollbrandshausen ausgezählt. Dort muss die SPD einen ihrer beiden Sitze abgeben. Die CDU legte von 81,41 auf 84,33 Prozent zu, die SPD sank von 18,59 auf 15,67 Prozent ab. Leichte Gewinne für die SPD gab es in Rüdershausen, die Sitzverteilung ändert sich dort nicht. Die CDU behält mit 64,63 Prozent (2011: 66,32 Prozent) sechs Sitze, die SPD mit 35,37 Prozent (2011: 33,68 Prozent) drei Mandate. In Wollershausen blieb die SPD mit 62,87 Prozent nahezu unverändert (vier Sitze), die 2011 nicht angetretenen Grünen holen sich mit 6,03 Prozent einen Sitz, die CDU gibt einen Sitz ab und verfügt mit 31,1 Prozent nur noch über zwei Sitze. In Rhumspringe baute die CDU ihr Ergebnis auf 88,68 Prozent aus, die Grünen behalten mit 6,34 Prozent einen Sitz. Mit 54,48 Prozent rund zehn Prozent abgeben musste die CDU in Bilshausen, die SPD mit 16 Prozent rund ein Prozent, die Unabhängigen Wähler legten von 17,87 auf 29,51 Prozent zu. In Bodensee steigerten sich die Unabhängigen Wähler von 17,65 auf 21,08 Prozent, die SPD von 16,78 auf 22,72 Prozent, die CDU sank von 65,57 auf 56,2 Prozent ab. In Krebeck erreichte die CDU 83,86 Prozent (2011: 77,98), die Grünen 16,14 Prozent (2011: 22,02). In Obernfeld, wo es noch zwei Einzelvorschläge gab, holte sich die CDU 90,94 Prozent, in Rollshausen CDU 100 Prozent. Andere Wahlvorschläge gab es dort nicht. 2011 waren noch zwei Einzelkandidaten angetreten. Die spannende Frage, ob in der Gemeinde Gieboldehausen, wo die SPD nicht angetreten ist, CDU oder Freie Wähler die Mehrheit stellen, konnte bis 22.10 Uhr noch nicht beantwortet werden. Im größten Ort der Samtgemeinde war bis dahin erst einer von drei Bezirken ausgewertet.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 12.09.2016. Bericht Kuno Mahnkopf. Foto Heller.

2016-09-12T14:08:26+00:00 Mittwoch, 14. September2016|0 Kommentare