Fußball: Bilshausen spielt in Bovenden

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Fußball: Bilshausen spielt in Bovenden

Die ersten Punkte der Saison peilt Fußball-Bezirksligist SG Bergdörfer an. Gast ist am Sonntag um 16 Uhr Tuspo Petershütte. Beim Aufsteiger vom Bovender SV tritt der SV Blau-Weiß Bilshausen ebenfalls am Sonntag, aber schon um 15 Uhr, an.

Bovender SV – SV BW Bilshausen (Sonntag, 15 Uhr). Bilshausens Trainer Sebastian Gehrke bekommt Verstärkung aus der eigenen Familie. Sein Bruder Philipp, gehört ab sofort zum Kader der Blau-Weißen. Der 25-Jährige hat früher in der A-Jugend der Bilshäuser gespielt, auch schon einmal für Wachenhausen in der Kreisklasse. „Er ist ein sehr guter Stürmer“, sagte der Coach, der gerade auf dieser Position für den verletzten Richard Strüber Ersatz gebrauchen kann.

Nach dem gelungenen Auftakt der Bilshäuser gegen Hagenberg soll es nach Möglichkeit nun auch so weitergehen. Allerdings wollen die Eichsfelder keineswegs den Fehler machen und Aufsteiger Bovenden unterschätzen. Auf Moritz Gieße und Gerbi Kaplan („nach meiner Einschätzung einer der stärksten Spieler der Liga“) müssen die Blau-Weißen seiner Meinung nach besonders achten. „Von Bovenden kenne ich mehrere Spieler, die alle in der Uni-Liga aktiv sind“, berichtete Gehrke, der vor allem eines möchte, nämlich wieder ein gutes Spiel machen. „Ich glaube, dass wir sie über die Defensive knacken müssen. Da halte ich sie nicht für so stark“, meinte der Bilshäuser Coach abschließend.

SG Bergdörfer – Tuspo Petershütte (Sonntag, 16 Uhr, Sportplatz Langenhagen). Eigentlich ist der Spielort in dieser Saison der Sportplatz in Brochthausen. Da in Langenhagen aber Sportfest ist und der VfR einer der Mitgliedsvereine innerhalb der SG Bergdörfer ist, haben die Verantwortlichen die Partie kurzerhand dorthin verlegt. Und der Anpfiff erfolgt auch erst um 16 Uhr, denn zuvor feiert die SG Bergdörfer II ihr Kreisliga-Debüt gegen den SV Rotenberg.

Simon Schneegans, Trainer der SGB, ist es eigentlich herzlich egal, wo er am Sonntag auflaufen muss. Entscheidend für ihn ist vielmehr, dass seine Mannschaft als Sieger den Platz verlässt, wo auch immer. Wobei die Erinnerungen an Petershütte beim Coach noch frisch und auch keineswegs positiv sind, denn seine Crew unterlag in der ersten Bezirkspokal-Runde vor eigenem Publikum deutlich mit 1:4.

Um gut vorbereitet zu sein, schaute sich Schneegans, der selber eine Saison in Petershütte spielte, den Gegner am Mittwoch im Pokaleinsatz beim SC Eichsfeld an. „Ich habe keine überragende Mannschaft gesehen, aber die haben eben das gemacht, was sie können“, berichtete er. Er hat personelle Sorgen, sodass er noch nicht weiß, wen er letztlich aufbieten wird. Vielleicht muss er sogar selbst das Trikot überziehen. „Ich hoffe nicht, aber es kann sein.“

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 12.08.2016. Bericht Vicki Schwarze.

2016-08-15T22:38:03+00:00 Sonntag, 14. August 2016|