Freiwilliges Kirchgeld ermöglicht Projekte

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  • Blick auf die Außenansicht der Evangelischen Kirche St. Paulus Bilshausen

Freiwilliges Kirchgeld ermöglicht Projekte

Mobile Rollstuhlrampe für Pauluskirche in Bilshausen geplant / Neue Läuteanlagen in Lindau

Beiträge zum freiwilligen Kirchgeld machen es möglich, dass in Bilshausen und Lindau zwei Projekte verwirklicht werden können. In Lindau sollen die Mittel zur Erneuerung der Läuteanlage und in Bilshausen zur Anschaffung einer mobilen Rollstuhlrampe dienen. Damit entstünde ein barrierefreier Zugang zur Pauluskirche.

„Bei der letzten Hochzeitsfeier hat es Probleme mit einem Rollstuhlfahrer gegeben, da ist man ins Nachdenken gekommen“, berichtet Angelika Gardt, Mitarbeiterin im evangelischen Pfarramt Lindau-Bilshausen. Ergebnis des Denkprozesses sei gewesen, eine mobile Rampe wie in Lindau anzuschaffen. Notwendig sei eine Sonderanfertigung. „Aufgabe des Kirchenvorstandes ist es nun, sich Angebote einzuholen“, erklärt Gardt. Realistisch sei, dass die Rampe ab Herbst 2018 benutzt werden könne.

Kompletter Ausfall der Glocken zu befürchten

In Lindau müssten beide Läuteanlagen für die Glocken erneuert werden, erklärt Monika Güll, Vorsitzende des Kirchenvorstandes. In den Motoren, die dafür sorgten, dass die Glocken schwingen, seien Teile eingebaut, die nicht mehr repariert werden könnten. Würde nichts unternommen, könnte es passieren, dass die Glocken eines Tages komplett ausfallen, macht Güll den Handlungsbedarf deutlich. Die elektrische Steuerung sei bereits erneuert worden.

Nach Angaben des Pfarramtes wurden der Kirchengemeinde Lindau im vergangenen Jahr 2033 und der Kirchengemeinde Bilshausen 1360 Euro an freiwilligen Kirchgeldern anvertraut.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 28.03.2018. Bericht Axel Artmann.

Samstag, 31. März 2018|