Erlös für „Runden Familientisch“

//Erlös für „Runden Familientisch“
  • Der Kinderkleiderbasar in seiner fünften Auflage verzeichnete eine gute Resonanz. Foto: Wölk

Erlös für „Runden Familientisch“

Der fünfte Kinderkleiderbasar in Bilshausen war gut besucht

Zum fünften Mal hat die Junge Union (JU) in Bilshausen einen Kinderkleiderbasar organisiert. 26 Aussteller kamen ins Pfarrheim, um dort Kleidung und Spielzeug ihrer Kinder anzubieten. Der Erlös von 300 Euro war für den „Runden Familientisch“ bestimmt.

Die Idee zum Basar hatte Alexander Mierzwiak in einem Gespräch mit seiner Frau Andrea. „Es hatte zwar ganz früher mal einen Basar in Bilshausen gegeben, aber der fand dann irgendwann nicht mehr statt“, erklärte Mierzwiak. Gemeinsam mit anderen Eltern aus dem Kindergarten und der Jungen Union rief er einen neuen Kinderkleiderbasar ins Leben. Bei der fünften Auflage mussten die Teilnehmer außer ihrer Standgebühr einen Kuchen für das umfangreiche Kuchenbuffet spenden. Weitere Kuchenspender waren Samtgemeindebürgermeister Steffen Ahrenhold (CDU) und Birgit Hundeshagen vom Leitungsteam des Familientisches sowie Frauen aus Bilshausen. „Zusätzlich zu den 26 Anbietern gab es noch mehr Anmeldungen, sodass wir eine Warteliste eingerichtet haben“, sagte Mierzwiak. Wie bei jedem der bisherigen Basare der JU wird auch diesmal der Erlös gespendet. „Wir haben uns dazu entschieden, dass der diesjährige Erlös an die Aktion Runder Familientisch Bilshausen gehen wird“, berichtete der Vorsitzende des JU-Samtgemeindeverbandes Gieboldehausen. Für die Nachwuchspolitiker sei es wichtig zu zeigen, dass sie mit ihren Veranstaltungen auch etwas Gutes für die Allgemeinheit tun.

„Ich bin hierhergekommen, um gut erhaltene Kleidung meiner Tochter zu verkaufen“, sagte eine Verkäuferin aus Gieboldehausen. Sie nahm zum ersten Mal bei der Veranstaltung im Pfarrheim teil. „Ich habe aber schon bei einigen anderen Basaren Kleidung angeboten“, sagte sie. Doch sie würde nicht nur verkaufen, sondern auch selbst Kleidung für ihre Tochter kaufen. „Insbesondere Marken kosten, wenn man sie neu kauft, viel Geld und oftmals werden die Kleidungsstücke nur selten getragen.“ Ihre Tochter helfe ihr mittlerweile bei den Vorbereitungen, denn sie wisse, dass sie für die Teile, die sie weggebe, neue bekomme. Eine weitere Verkäuferin stimmt den Ausführungen der Gieboldehäuserin zu. Auch für sie sei der Besuch eines Basars eine gute Möglichkeit Kleidung zu kaufen und verkaufen. Denn gerade in den kleinen Größen könne es vorkommen, dass Kinder die Kleidung nicht öfter als zwei- oder dreimal trugen. „Diese dann wegzuschmeißen wäre einfach schade“, erklärte die Standbetreiberin. Und die Käufer würden sich im Gegenzug freuen, dass sie für gut erhaltene Kleidung nur einen kleinen Betrag zahlen müssen. „Außer Kleidung kann man hier auch gut nach Spielzeug gucken“, sagte ein Mann.

Während Eltern, Großeltern und Paten sich auf die Suche nach Schnäppchen für die Kinder machten, konnten diese sich draußen auf der Hüpfburg austoben oder aber sich beim Kinderschminken als Löwe, Tiger oder Fee schminken lassen. Und Erwachsene, die genug vom Treiben an den Verkaufsständen hatten, konnten sich entweder bei Kaffee und Kuchen oder aber am „Männerparkplatz“ bei einer Bratwurst stärken. „Es ist schön, dass auch diesmal wieder zahlreiche Besucher zu unserem Kinderkleiderbasar da waren. Denn schließlich ist der Erlös auch wieder für einen guten Zweck“, erklärte Mierzwiak. Die JU-Mitglieder möchten auch weiterhin regelmäßig einen Basar ausrichten.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 10.10.2017. Bericht und Foto Vera Wölk.

2017-10-10T05:16:46+00:00Freitag, 13. Oktober 2017|