Ehrung für Jana Beyer

//Ehrung für Jana Beyer
  • Jana Beyer ist gespannt auf ­ihren ersten Start bei einer ­nationalen Meisterschaft.foto: OT

Ehrung für Jana Beyer

Gemeinderat fällt einstimmigen Beschluss / Neuer Ortsheimatpfleger Hans-Reinhard Fricke erhält Ernennungsurkunde

Die Gemeinde Bilshausen will die Leichtathletin Jana Beyer während des Seniorennachmittags am Sonnabend, 9. Dezember, im Gasthaus Zum Löwen ehren. Einen entsprechenden einstimmigen Beschluss haben die Mitglieder des Gemeinderates am Mittwochabend gefällt.

Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU) erinnerte an die Erfolge der Läuferin auf überregionaler Ebene. In diesem Jahr sei das Mitglied der LG Eichsfeld zum ersten Mal zur Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaft nach Ulm gefahren. Um solche Erfolge zu erreichen „muss man schon ganz schön viel Zeit investieren“, meinte Kreis. Reinhard Dierkes (SPD) sprach in Bezug auf die Ehrung von einer „absolut guten Idee“ und erinnerte an Erfolge von Bilshäuser Leichtathleten in früheren Zeiten. Unter dem Hessenberg seien sogar Landesmeisterschaften ausgerichtet worden.

Zum Programm des Seniorennachmittags, der um 14 Uhr beginnt, werden auch Auftritte des Spielmannszugs Bilshausen, des Männergesangvereins Concordia
und der Blaskapelle Bilshausen gehören, erläuterte Ratsmitglied Birgit Hundeshagen (CDU). Außerdem werden der frühere Ortsheimatpfleger Klaus Freyberg historische Fotos zeigen und Adelheid Strüber eine plattdeutsche Weihnachtsgeschichte erzählen.

Ernennungsurkunde für Ortsheimatpfleger

Bürgermeisterin Kreis überreichte Hans-Reinhard Fricke die Ernennungsurkunde für sein Amt als ehrenamtlicher Ortsheimatpfleger. Sie erinnerte daran, dass der Gemeinderat am 21. August einstimmig beschlossen hatte, den Historiker in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt und Josef Lambertz für dieses Amt zu benennen. Kreis: „Wir hoffen, dass sie weiterhin viel Spaß haben.“ Daran habe er keinen Zweifel, erwiderte Fricke. Bilshausen leiste sich als Alleinstellungsmerkmal einen Ortsheimatpfleger, der nicht im Ort wohne und auch nicht im Ort groß geworden sei. Ein Projekt von Fricke und der Geschichtswerkstatt ist die Konzeption eines historischen Ortsrundgangs. „Wir haben in der Geschichtswerkstatt festgestellt, dass wir aufgrund der Arbeiten für die Ortschronik sowohl thematisch als auch bildmäßig ganz gut dastehen“, betonte Fricke. Die Zahl der potenziellen Stationen sei von den ursprünglich
angedachten zehn auf 31 gestiegen. „Es gibt in Bilshausen eine Menge zu gucken, zu zeigen und zu sagen“, sagte der neue Ortsheimatpfleger. Die Stationen sollen
in zwei Rundwege aufgeteilt werden – einer werde mit 25 Stationen den inneren Ortsbereich umrunden. Als Startpunkt hält Fricke die Mühle für „sehr sinnvoll“. Dort könnten eine allgemeine Informationstafel aufgestellt und ein Flyer angeboten werden, der die Orientierung erleichtere. „Was wir mit neueren Medien
machen, müssen wir uns noch überlegen“, deutete Fricke an.

Zweiter Rundgang im Bereich Osterberg

Der zweite Rundgang umfasse den Bereich Osterberg und soll unter anderem zu den Kellerlöchern als „Bilshäuser Spezialität“ führen. Grundidee sei, die Stationen mit Tafeln zu beschildern, die einen knappen Text und ein bis zwei historische Fotos beinhalten, auf denen „das zu sehen ist, was man heute nicht mehr
sieht“.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 25.11.2017. Bericht Axel Artmann.

2017-11-25T18:08:49+00:00Dienstag, 28. November 2017|