Alle Infos zum Coronavirus

Ansprechpartner

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Göttingen beantwortet allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus.

Es ist von Montag bis Sonntag täglich von 8.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefonnummer 0551/7075100 erreichbar.

Eine medizinische Beratung findet nicht statt, das Bürgertelefon ist kein Ersatz für den Kontakt zur Hausärztin bzw. zum Hausarzt.

Bei Verdacht auf eine Infektion sollen sich Betroffene telefonisch an die Hausärztin oder den Hausarzt wenden.

Hilfetelefon

Unterstützung im Alltag, z. B. beim Einkaufen oder anderer dringender Botengänge, kann beim Hilfetelefon der Samtgemeinde Gieboldehausen erfragt werden:

05528/2017959 oder 0151/26247769

Weitere Informationen zu dem Hilfetelefon finden Sie in diesem Beitrag .

Für Gewerbetreibende

Für Gewerbetreibende bietet der Fachbereich Ordnung der Stadt Göttingen eine Hotline unter 0551/400-2767. Von montags bis donnerstags 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr werden Fragen rund um die Notfall-Erlasse des Landes beantwortet.

GWG-Unternehmertelefon

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) bietet unter 0551/5474324 das GWG-Unternehmertelefon (montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr) sowie eine Informationsseite für Unternehmen .

WRG-Service

Die Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG) ist unter 0551/5254980 für Kundinnen und Kunden erreichbar und hat zum Thema eine Spezialseite mit Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus aufgesetzt 

Aktuelle Meldungen

  • COVID-19: Aktuelle Mitteilung

Land setzt ange­kündigte Maskenpflicht um

Samstag, 25. April 2020|

Das Land Niedersachsen hat am Freitag, 24. April 2020, seine Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus vom 17. April ergänzt. Im Wesentlichen setzt das Land die angekündigte Maskenpflicht um. ... weiterlesen

  • COVID-19: Hinweise zur Abfallentsorgung

Sperrmüllsammlung läuft zuverlässig weiter

Freitag, 24. April 2020|

Die Sperrmüllsammlungen im Landkreis Göttingen können bislang trotz Corona-Krise verlässlich durchgeführt werden. Sperrmüll kann über die Onlineformulare der beiden Abfallwirtschaften Göttingen und Osterode am Harz auf der Internetseite des Landkreises ... weiterlesen

  • Coronavirus - Landkreis sucht freiwillige Pflegekräfte

Landkreis sucht weiterhin freiwillige Pflegekräfte

Mittwoch, 22. April 2020|

Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Heimen und zu Hause sichern Beschäftigte im Gesundheitswesen haben eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung der weltweiten Coronavirus-Pandemie. Unter anderem Pflegekräfte in Senioreneinrichtungen, Heimen und ambulanten ... weiterlesen

  • COVID-19: Aktuelle Mitteilung

Corona: Das gilt ab Montag, 20. April 2020

Freitag, 17. April 2020|

Das niedersächsische Ministerium für Soziales Gesundheit und Gleichstellung hat am Freitag die neue „Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus“ vorgestellt. Mit der Verordnung werden einerseits bestehende Erlasse und ... weiterlesen

Mehr Beiträge laden

Corona-Regeln kompakt

In Niedersachsen und damit im Landkreis Göttingen gelten Regeln zum Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus und zur Eindämmung der Pandemie. Für einen kompakten Überblick sind die wesentlichen Regeln hier zusammengefasst (Stand: 25.05.2020).

Hinweis: diese Informationen sind nicht vollständig und nicht rechtlich verbindlich. Es handelt sich um eine Darstellung der wichtigsten Regeln in verständlicher Form.

  • Es gelten drei Grundregeln:
    • Körperliche Kontakte zu Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, sind auf ein Minimum zu beschränken;
    • Bei Kontakten in der Öffentlichkeit zu Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, ist möglichst ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten – auch im öffentlichen Personenverkehr;
    • Zusammenkünfte in der Öffentlichkeit sind grundsätzlich auf 2 Personen beziehungsweise Personen aus maximal 2 Haushalten begrenzt.

Ausnahme: Betreuung hilfebedürftiger Personen in sozialen Hilfs- und Beratungseinrichtungen.

  • Es gilt eine Maskenpflicht. Das heißt in bestimmten Einrichtungen oder bei festgelegten Tätigkeiten ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maske, Schal, Tuch, Buff, selbsthergestellte Stoffmaske oder Ähnliches). Die Maskenpflicht gilt insbesondere für:
    • Kunden von Geschäften und Einkaufscentern, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Apotheken, Sanitätshäusern sowie Dienstleistungseinrichtungen; Achtung: Ausnahmen sind Banken, Sparkassen und Geldautomaten;
    • öffentliche Verkehrsmittel inklusive Haltestellen und Aufenthaltsbereiche. Achtung: in Privatfahrzeugen sowie Lastkraftwagen darf der Fahrer keine Maske tragen.
    • Darüber hinaus können Einrichtungen für Ihre Liegenschaften im Rahmen des Hausrechts das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeben – dies gilt beispielsweise für Dienststellen der Kreisverwaltung.

Ausnahmen: Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sowie Menschen mit Vorerkrankungen, die das Atmen erschweren.

  • Unter diesen Bedingungen sind in der Öffentlichkeit ausdrücklich möglich:
    • Sport;
    • der Weg zur Arbeit und die Ausübung beruflicher Tätigkeit;
    • der Besuch beim Arzt und von medizinischen Behandlungen (Zahnmedizin, Psychotherapie, Physiotherapie, Ergotherapie, Osteopathie), die Inanspruchnahme von Hebammenleistungen, die Teilnahme an Blutspenden;
    • der Besuch von Gesundheitseinrichtungen (Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker);
    • die Betreuung und Versorgung hilfebedürftiger Personen und Minderjähriger;
    • die Teilnahme an Familienfeiern im engsten Familien- und Freundeskreis (max. 20 Personen), also Hochzeit, standesamtlichen Trauung, Taufe, Erstkommunion Firmung, Konfirmation, humanistische Jugendfeier, Bar Mizwa und ähnliches;
    • die Teilnahme an einer Beisetzung im engsten Familien- Freundeskreis (max. 20 Personen);
    • die Begleitung Sterbender;
    • seelsorgerische Betreuung durch einzelne Geistliche;
    • die Begleitung von Kindern zum Unterricht oder zur Notbetreuung;
    • Behördengänge, Verhaltensweisen auf Anordnung von Behörden oder einem Gerichts sowie Inanspruchnahme der Tätigkeiten von Rechtsanwälten;
    • Hilfe in Notsituationen und Abwehr von Gefahren für Personen und Eigentum;
    • Inanspruchnahme von Sozialen Hilfen, Beratungsangeboten und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe, Besuch von Beratungsstellen (Senioren- und Pflegeberatung, Familien- und Erziehungsberatung, Migrationsberatung, Gewaltberatung, Lebensberatung, Wohnungslosen- und Obdachlosenberatung, Drogen- und Suchtberatung, Anerkennungsberatung) durch Personen eines Haushalts. Achtung: Maskenpflicht beachten!
    • Inanspruchnahme von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe für bis zu 10 Personen (einschl. Fachkraft);
    • Presse und Medienarbeit.
  • Verboten sind grundsätzlich Zusammenkünfte in Vereins- und Freizeiteinrichtungen sowie alle öffentlichen Veranstaltungen.
  • Zulässig sind bei Mindestabstand von 1,5 Metern (siehe Grundregeln) und geeigneten Hygienemaßnahmen:
    • Sitzungen kommunaler Vertretungen (inklusive Ausschüsse und Fraktionen);
    • Zusammenkünfte von gewählten Gremien von öffentlichen Körperschaften, Vereinen und Initiativen;
    • kommunale, politische oder wissenschaftliche Veranstaltungen;
    • Zusammenkünfte in Gotteshäusern und Gemeindezentren: Achtung: Keine Nutzung von Gegenständen durch mehrere Personen;
    • die Wahrnehmung von Bildungsangeboten und die Durchführung von Prüfungen an Volkshochschulen, Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich und Musikschulen. Voraussetzung: Dokumentation von Kontaktdaten (Teilnahmezeiten, Name, Anschrift, Telefon) für 3 Wochen (1 Monat nach Teilnahme zu löschen). Sonderregelungen gelten für Bläser und Chöre, hier ist der Unterricht auf max. 4 Personen begrenzt;
    • der Dienst- und Ausbildungsbetrieb im Brand- und Katastrophenschutz für bis zu 10 Personen;
  • Für Versammlungen unter freiem Himmel können zuständige Behörden Ausnahmen erteilen oder Beschränkungen und Auflagen erlassen.
  • Verboten sind grundsätzlich Zusammenkünfte in Vereins- und Freizeiteinrichtungen sowie alle öffentlichen Veranstaltungen.
  • Das Verbot gilt auf jeden Fall bis zum 31.08.2020 für Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Festivals, Dorf- Stadt-, Straßen und Schützenfeste und ähnliche sowie für Großveranstaltungen ab 1.000 Menschen. 
  • Zulässig sind bei Mindestabstand von 1,5 Metern (siehe Grundregeln) und geeigneten Hygienemaßnahmen:
    • Betrieb und Nutzung von Sportanlagen (im Freien und drinnen) für kontaktlosen Sport. Voraussetzungen: Mindestabstand von 2 Metern, Hygienemaßnahmen, keine Zuschauer (für das Training im Spitzen- und Profisport gelten Sonderregelungen);
    • Betrieb und Nutzung von Freibädern. Achtung: Vermeidung von Warteschlangen;
    • Betrieb und Nutzung von Fitnessstudios. Voraussetzungen: Mindestabstand von 2 Metern zwischen Personen, Desinfektion von Geräten, Dokumentation von Kontaktdaten (Trainingszeiten, Name, Anschrift, Telefon) für 3 Wochen (1 Monat nach Training zu löschen);
    • Besuch von weiträumigen Anlagen im Freien wie Zoos, Tierparks, Freilichtmuseen, botanische Gärten, Freizeitparks, Baumwipfelpfade, Klettergärten, Spielparks, Abenteuerspielplätze, Minigolfanlagen und ähnlichen;
    • Besuch von Museen, Ausstellungen, Galerien und Gedenkstätten. Achtung: Vermeidung von Warteschlangen, beschränkte Besucherzahl;
    • die Nutzung von Spielplätzen für Kinder bis zum 12. Lebensjahr unter Aufsicht eines Erwachsenen; Achtung: Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Erwachsenen, die nicht zu einem Haushalt gehören, bzw. zu nicht von diesen betreuten Kindern ist einzuhalten.
    • der Betrieb von Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen. Voraussetzungen: u. a. begrenzte Besucherzahl (Zahl der Spielgeräte/-angebote bzw. Raumgröße), Maskenpflicht für Besucher, Dokumentation von Kontaktdaten (Besuchszeiten, Name, Anschrift, Telefon) für 3 Wochen (1 Monat nach Besuch zu löschen).
  • Geschlossen bleiben:
    • Bars, Diskotheken und Clubs;
    • Kultureinrichtungen wie Theater und Konzerthäuser;
    • Messen und Spezialmärkte (innen und außen);
    • Kinos. Ausnahme: Autokino (grundsätzlich nur 2 Personen, es sei denn alle gehören zum gleichen oder nur einem weiteren Haushalt, Auto nicht verlassen);
    • Indoor-Spielplätze;
    • Hallenbäder (Ausnahmen: Ausbildung für Rettungsschwimmer, physiotherapeutische Behandlung) und Saunen;
    • Bordelle und Straßenprostitution.
  • Für körpernahe Dienstleistungen, inkl. Fahrschulen, gelten strenge Auflagen:
    • Hygienemaßnahmen;
    • Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Kunden;
    • Maskenpflicht für dienstleistende Person (bei Fahrschulen nur während des praktischen Unterrichts und bei praktischen Prüfungen in einem Fahrzeug, dann aber für alle Personen);
    • Dokumentation von Kontaktdaten der Kunden (Zeit der Inanspruchnahme, Name, Anschrift, Telefon) für 3 Wochen (1 Monat nach Inanspruchnahme zu löschen);
    • Handdesinfektion durch dienstleistende Person nach jedem Kunden.
  • Geschäfte müssen die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Kunden sicherstellen, den Zugang an den Haupteingängen entsprechend steuern und Warteschlangen vermeiden. Das gilt auch für Einkaufscenter, wobei dort keine Getränke und Speisen angeboten werden dürfen. Achtung: Maskenpflicht beachten!
  • Touristische Dienstleistungen sind unter Auflagen möglich:
    • bei Schifffahrten und Kutschfahrten – Maskenpflicht, Mindestabstand von 1,5 Metern (siehe Grundregeln), Hygienemaßnahmen, Dokumentation von Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon) für 3 Wochen (1 Monat nach Inanspruchnahme löschen);
    • bei Boots- und Fahrradverleih – Dokumentation von Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon) für 3 Wochen (1 Monat nach Inanspruchnahme löschen);
    • bei Stadtführungen – nur im Freien, Gruppen von max. 10 Personen, Maskenpflicht;
    • bei Seilbahnen – begrenzte Zahl transportierter Personen (max. 50 Prozent der Kapazität), Maskenpflicht für Fahrgäste, Hygienekonzept;
  • Schankwirtschaften (Bars, Diskotheken, Clubs, Kneipen) bleiben geschlossen.
  • Für Gaststätten (Restaurants, Freiluftgastronomie, Cafés, Imbisse, Kantinen) gelten strenge Auflagen:
    • gesteuerter Zutritt und Vermeidung von Warteschlangen;
    • Hygienemaßnahmen;
    • Tische müssen einen Abstand von mindestens 2 Metern haben;
    • der Mindestabstand von 1,5 Metern (siehe Grundregeln) muss gewährleistet sein;
    • Maskenpflicht für das Personal;
    • Gäste müssen Hände reinigen können;
    • Dokumentation der Kontaktdaten der Gäste (Name, Anschrift, Telefon) für 3 Wochen (1 Monat nach Besuch zu löschen).
  • Mensen dürfen nur mit Zustimmung des Gesundheitsamtes nach Vorlage eines Hygienekonzepts öffnen.
  • Beim Außer-Haus-Verkauf (inkl. Eisdielen), bei Stehtischen von Imbissen und bei Lieferdiensten sind ist Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen Kunden sicherzustellen.
  • Die Beherbergung von Personen unterliegt strengen Auflagen:
    • Auslastung nur zu 60 Prozent der Kapazität bzw. Betten. Ausnahme: Bei Beherbergung ausschließlich von Geschäftsreisenden ist Überschreiten möglich;
    • Hygienekonzept und täglich mehrmalige Reinigung von Oberflächen;
    • Hinweise auf Mindestabstand zwischen Personen;
    • in Hotels bleiben die Wellnessbereiche (Schwimmbad, Sauna) bleiben geschlossen;
    • in Jugendherbergen, Familienferien- und Freizeitstätten, Jugendbildungsstätten sind Gruppenveranstaltungen und Aufnahme von Gruppen untersagt. Ausnahme: Heimvolkshochschulen.
  • Ferienwohnungen und Ferienhäuser können eingeschränktvermietet werden: an 1 Gast und dessen Mitreisende, nur alle 7 Tage.
  • Bei Camping– und Wohnmobilstellplätzen ist die Beherbergung von Touristen beschränkt 60 Prozent der verfügbaren Plätze sowie auf 1 Gast und dessen Mitreisende aus einem Haushalt. Ausnahme: Dauercamper bzw. Vermietung für eine Saison.
  • Busreisen sind untersagt.
  • Kindertageseinrichtungen bleiben grundsätzlich zunächst geschlossen. Ausnahmen: Betreuung von Kindern mit Behinderung, separate Vorschulgruppen.
  • Eine Notbetreuung in Kleingruppen ist möglich für
    • Kinder von Eltern in betriebswichtiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse;
    • Kinder mit einem Unterstützungsbedarf (z. B. Sprachförderung);
    • Vorschulkinder;
    • die Größe der Notgruppen richtet sich nach dem Alter der Kinder: bis zu 8 Kinder bei den Unter-Dreijährigen (Krippengruppen), bis zu 13 Kinder bei den Über-Dreijährigen, bis zu 10 Kinder bei Schulkindern (Hortgruppen).
  • Für die Kindertagespflege ist der reguläre Betrieb gestattet (Betreuung von maximal fünf fremden Kindern). Bei Großtagespflegestellen ist der Betrieb möglich, wenn jeweils maximal 5 Kinder einer Tagespflegeperson fest zugeordnet sind.
  • Zulässig ist die private Betreuung von maximal 5 Kindern, aus höchstens 3 Haushalten (der Haushalt der betreuenden Person und deren eigene Kinder mitgezählt), für längstens 3 Monate.
    Voraussetzungen: Infektionsschutzmaßnahmen, Dokumentation von Daten (Betreuungszeiten, Name, Anschrift, Telefon) für 3 Wochen (1 Monat nach Betreuungsende zu löschen).
  • Der Schulbesuch an allgemein bildenden Schulen ist eingeschränkt: Präsenzunterricht gibt es für bestimmte Jahrgänge und insbesondere zur Vorbereitung auf und Durchführung von Prüfungen.
  • Bei Schuljahrgängen, bei denen der Präsenzunterricht vorläufig noch untersagt ist, gibt es die Möglichkeit einer Notbetreuung. Sie findet in kleinen Gruppen in der Zeit von 08:00 bis 13:00 Uhr statt (an Ganztagsschulen auch länger möglich). Zugelassen sind Kinder ab dem Schulkindergarten bis einschließlich des 8. Jahrgangs.
    Bedingungen: Mindestens ein Elternteil ist in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig; Härtefälle wie die Sicherung des Kindeswohls (auf Entscheidung des Jugendamts); drohende Kündigung oder erheblicher Verdienstausfall der Eltern.
  • Der Sportunterricht bleibt untersagt. Ausnahme: Sportpraktische Prüfungen bei Schulabschlüssen.
  • Schulveranstaltungen und Schulfahrten sind bis Ende des Schuljahres 2019/2020 untersagt.
  • Es gelten Beschränkungen für das Betreten von Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen. Das Betreten ist erlaubt:
    • zur Begleitung von Kinder oder deren Mitnahme, wenn eine Betreuung anderweitig nicht möglich ist;
    • durch werdende Väter und Väter Neugeborener;
    • von Eltern und Sorgeberechtigten auf Kinderstationen;
    • durch nahestehende Personen bei palliativ betreuten Personen, bei denen der Sterbeprozess eingesetzt hat, sowie zur Sterbebegleitung durch ambulante Hospizdienste;
    • durch gerichtlich gestellte Betreuer, Richter in Betreuungsangelegenheiten und Mitarbeiter von Betreuungsstellen, Verfahrenspfleger, Seelsorger und Urkundspersonen;
    • durch Personen, die für den Betrieb der Einrichtung notwendig sind.
  • Es gelten Beschränkungen für das Betreten von Heimen für Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen sowie ambulant betreute Wohngemeinschaften und Formen betreuten Wohnens. Das Betreten ist mit Genehmigung der Heimleitung oder zuständigen Behörde erlaubt für:
    • Dienstleister, von denen aufgrund des Mietverhältnisses eine vertraglich geregelte Leistung in Anspruch genommen wird (Notrufdienste, Beratung, hauswirtschaftliche Versorgung, Pflege und Betreuung);
    • die Erbringung von Dienstleistungen oder die Grundversorgung der Bewohner;
    • nahestehende Personen bei palliativ betreuten Personen, bei denen der Sterbeprozess eingesetzt hat, sowie zur Sterbebegleitung durch ambulante Hospizdienste;
    • Handwerksbetriebe und Bestatter, deren Dienstleistung unaufschiebbar ist;
    • gerichtlich gestellte Betreuer, Richter in Betreuungsangelegenheiten und Mitarbeiter von Betreuungsstellen, Verfahrenspfleger, Seelsorger und Urkundspersonen.
  • Patienten bzw. Bewohner der oben genannten Einrichtungen erhalten das Recht, Besuche (durch eine Person) zu empfangen. Voraussetzungen sind:
    • die Einrichtung ist frei von Corona-Infektionen;
    • die Einrichtung hat ein Hygienekonzept. Achtung: Das Hygienekonzept ist unverzüglich zu erstellen;
    • die Kontaktdaten der Besuchenden werden dokumentiert (Löschung nach 1 Monat);
    • Auflagen, die das Infektionsrisiko mindern.
  • Der Betrieb einer Tagespflege ist nur eingeschränkt möglich. Voraussetzungen:
    • Hygienekonzept;
    • Belegung von max. der Hälfte der Plätze. Die Entscheidung über Belegung trifft die Einrichtungsleitung anhand in der Landesverordnung festgelegter Kriterien.
  • Eine Neuaufnahme von Bewohnern in Heimen, ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Formen des betreuten Wohnens ist nur zulässig, wenn eine 14-tägige Quarantäne sichergestellt ist. Ausnahmen: Kurzzeitpflege; Quarantäne wurde bereits im Krankenhaus oder anderer Einrichtung eingehalten.
  • Die Betreiber von Heimen und betreuten Wohnformen halten Nutzer an, die Einrichtung und das zugehörige Außengelände nicht zu verlassen.
  • Entlassmanagement: Krankenhäuser müssen sich vor der Entlassung von Patienten in Heime in jedem Fall mindestens 24 Stunden vorher mit der Heimaufsicht von Stadt Göttingen bzw. Landkreis Göttingen abstimmen. Dabei muss eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Ausnahme: In begründeten Fällen kann das Gesundheitsamt im Benehmen mit der Heimaufsicht abweichende Regelungen treffen.
  • Behinderten-Werkstätten sowie Tagesfördereinrichtungen und Angebote der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen dürfen nur unter folgenden Voraussetzungen öffnen:
    • Notbetreuung, falls eine Betreuung nicht anderweitig sichergestellt werden kann;
    • die Einrichtung erbringt Leistungen in den Bereichen Medizin und Pflege (inkl. Wäschereien);
    • es werden max. 50 Prozent der Plätze belegt (Stichtag 31.10.2019);
    • Zugang vorrangig für Personen, die zu Hause oder einer Wohngruppe leben;
    • Personen, die in Wohnheimen leben, haben nur gemeinsam und getrennt von anderen Zugang;
    • Mindestabstand von 1,5 Metern (siehe Grundregeln) ist gesichert;
    • Hygienekonzept. Achtung: Erstellung bis spätestens 10.06.2020!
    • Maskenpflicht;
    • Dokumentation der Kontaktdaten von Behinderten und Besuchern (Betretungszeitpunkt, Name, Anschrift, Telefon) für 3 Wochen (1 Monat nach Betreten zu löschen).
  • Die Versorgung und Betreuung von Tieren ist erlaubt, beispielsweise das Ausführen von Hunden, das Bewegen von Pferden oder das Versorgen von Tieren auf der Weide. Dazu gehören auch die Betreuung von Taubenschlägen oder kontrollierten Futterstellen für Streunerkatzen.
  • Dabei ist auf Hygiene, Reinigung und Desinfektion der Hände und Gegenstände zu achten.
  • Die tierärztlich notwendige Versorgung ist zulässig.
  • Personen, die länger als 48 Stunden im Ausland waren, müssen grundsätzlich nach Ihrer Rückkehr 14 Tage lang in häuslicher Quarantäne (zu Hause beziehungsweise in der Unterkunft) bleiben und sich beim Gesundheitsamt melden.
  • Das gilt bei Einreisen aus EU-Mitgliedsstaaten und weiteren europäischen Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Groß Britannien), wenn dort im Laufe der vergangenen 7 Tage sich mehr als 50 Personen im Verhältnis zu 100.000 Einwohnern neu infiziert haben (es gelten Zahlen des Robert-Koch-Instituts);
  • und für übrige Staaten, sofern das Robert-Koch-Institut für sie nicht ausdrücklich eine geringe Infektionsgefahr feststellt.
  • Ausnahmen für Personen ohne Symptome einer Corona-Erkrankung in folgenden Fällen:
    • persönliche Erfordernisse wie Teilnahme an Beisetzungen; Inanspruchnahme medizinischer Behandlungen und Besuch von Gesundheitseinrichtungen; Betreuung hilfebedürftiger Personen und Minderjähriger; Begleitung Sterbender; Seelsorge; Begleitung von Kindern zu Unterricht und Notbetreuung; Teilnahme an Familienfeiern; Behördengänge, Verhaltensweisen auf Anordnung von Behörden oder einem Gerichts sowie Inanspruchnahme der Tätigkeiten von Rechtsanwälten;
    • berufliche Gründe bei Beschäftigten im grenzüberschreitenden Transportgewerbe; Durchreisenden; Pendlern; mit schriftlicher Bestätigung des Arbeitgebers außerdem Pflegekräfte und Beschäftigte im Gesundheitswesen; Beschäftigte die Dienstleistungen für Betreiber kritischer Infrastruktur erbringen; Angehörige von Feuerwehren, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, öffentlichem Gesundheitswesen, Polizei- und Justizvollzugsdienst;
    • bei mehrwöchigen Arbeitsaufenthalt (Saisonarbeiter), sofern Quarantäne-ähnliche Maßnahmen und betriebliche Hygiene eingehalten werden;
    • bei Rückkehr aus einem militärischen Auslandseinsatz;
    • mit behördlicher Genehmigung in begründeten Ausnahmefällen

Alle Notfall-Erlasse in der Übersicht

Zum Infektionsschutz der Bürgerinnen und Bürger und zur Eindämmung des Coronavirus hat das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen zahlreiche Maßnahmen erlassen. Für diese Maßnahmen bilden die Allgemeinverfügungen und Einzelverfügungen die rechtliche Grundlage.

Bleiben Sie gesund!