Neues Buch von Gudrun Strüber erschienen

„Die sieben Todsünden“ ist der Titel des neuen Buches, das jüngst von der Bilshäuser Autorin Gudrun Strüber erschienen ist. Die Autorin, Jahrgang 1948, hat früh ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck verliehen – durch Farben und Formen. Mit dem Schreiben begann sie erst 1980. Fortan fasste sie ihre Gedanken in Worte. So auch bei ihrem neuen Buch, das sich den sieben Todsünden widmet. „Kann das ein ,schönes’ Buch sein?“, heißt es in der Buchbeschreibung von Strübers Fabuloso-Verlag.

Und weiter: „Es ist mutig und eine Herausforderung, sich mit den menschlichen Abgründen in Prosaform zu beschäftigen.“ Strüber lasse die Leser in sieben Geschichten aus unterschiedlichen Zeitepochen hautnah in diese Abgründe schauen. „Dabei stehen die sieben Episoden nicht einzeln für sich“, sagt sie. Vielmehr liefen die Kapitel ineinander, verbunden durch die Protagonistin, die sich in Träumen erinnere. Sie habe die Sünden im zeitlichen Ablauf vom alten Ägypten bis heute, aber auch in ganz unterschiedlichen Gesellschaften angesiedelt, erzählt die Autorin, die sich unter anderem in der Autorengruppe Creativo engagiert.

In der Info zum Buch heißt es weiter: „Hat man das Buch zu Ende gelesen, stellt man sich vielleicht die Fragen: Warum ist der Mensch so? Warum lernt er nicht aus den Fehlern der Vergangenheit? Ist unsere Zivilisation auf den Abgründen der menschlichen Seele aufgebaut?“ Strüber hat auf diese Fragen nicht nur eigene Antworten gesucht und gefunden. Sie wolle, wie sie sagt, den Leser zu eigenen Gedanken und Resümees anregen.

Das Fazit in der Buchbeschreibung: „,Die sieben Todsünden ist kein ,schönes’ Buch. Es ist ein faszinierendes Buch.“ Und das hat 100 Seiten, die von einem Hardcover-Einband umgeben werden. Das Cover-Motiv hat die Autorin vor Jahren selbst gemalt, die zehn ganzseitigen Aquarelle im Innern stammen von Marianne Stegmaier. Das Buch kostet 9,80 Euro und ist beispielsweise über die Buchhandlungen Seseke und Mecke in Duderstadt oder online über den Fabuloso-Verlag (fabuloso.de) erhältlich.

 

Entnommen aus dem Eichsfelder Tageblatt vom 05.11.2020. Bericht Britta Eichner-Ramm.