Erlass des Landes ermöglicht Verschiebung von Brauchtumsfeuern

Osterfeuer können zu einem späteren Termin stattfinden. Ein entsprechender Erlass des Landes wurde nun an die Landkreise versandt. Damit können Veranstaltungen, die aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen abgesagt werden mussten, nachgeholt werden.

Die Erlaubnis für eine Verschiebung erteilen die Kommunen nach der jeweils erforderlichen Rechtsform (Änderung einer vorliegenden Erlaubnis beziehungsweise Rücknahme und Neufassung einer Erlaubnis). Die Gemeinden legen die Termine fest und stimmen sie mit dem Landkreis ab.

Diese Regelung beruht auf einem gemeinsamen Runderlass von Innen-, Umwelt- und Sozialministerium. Darin wird auf die Bedeutung traditioneller Osterfeuer als Brauchtum hingewiesen. Sinn und Zweck eines Brauchtums- feuers seien angesichts der derzeitigen Situation nicht von einem bestimm- ten Tag abhängig, heißt es mit Bezug zur aktuellen Corona-Krise.

Ausdrücklich weist das Land auf Verkehrssicherungspflichten hin, insbesondere um Gefährdungen für Kinder oder auch Tiere zu vermeiden, und fordert die Gemeinden zu Kontrollen auf. Sollten die Verkehrssicherungspflichten nicht eingehalten werden können, sei von einer Verschiebung abzusehen und das Brennmaterial zu entsorgen, so der Runderlass.